Sri Lanka - ein Paradies auf Erden

Sri Lanka 21 Days Roundtrip
Cover
Unsere Reise nach Sri Lanka wird uns für immer in Erinnerung bleiben. Dieses Land ist ein wahres Paradies auf Erden. Nationalparks, Berge, Wasserfälle und Bilderbuch Strände. Alles auf einer Insel mit einer Fläche so groß wie Bayern. Gerade diese Größe macht es sehr angenehm und einfach dieses wunderschöne Land vollständig zu erkunden.

Unsere Reise führte uns vom Flughafen Colombo ins kulturelle Herz der Insel nach Kandy. Von dort aus ging es für uns weiter nach Udawalawe. An den ersten beiden Orten verbrachten wir eine Woche, die nur aus Wandern, Sightseeing und Safari bestand. Von Udawalawe ging es dann nach Tangalle und begannen mit zwei Wochen Strandhopping. Wir neben Tangalle noch die Strände von Mirissa, Unawatuna und Kalutara unsicher. Die Reise war unvergesslich und seitdem ist Sri Lanka ein absoluter Sehnsuchtsort für uns.

The Itinerary

Kulturzentrum Kandy
Safari im Udawalawe Nationalpark
Tangalle - Baumhaus am Traumstrand
Mirissa - bester Badestrand auf unserer Reise
Unawatuna - Schwimmen mit Schildkröten & Ausflug nach Galle
Kalutara - Letzter Stopp eines unvergesslichen Urlaubs
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Kandy

Kulturzentrum Kandy

Die meisten Leute kennen durch Instagram und co. Kandy überwiegend durch die Zugstrecke von Ella nach Kandy. Dabei ist Kandy als kulturelles Zentrum der ideale Ausgangspunkt um die Insel zu erkunden. Deswegen ließen wir uns am Flughafen abholen und uns direkt in unser Hotel nach Kandy fahren. Denn nachdem wir Bangkok bereits kannten, haben wir uns dafür entschieden die Hauptstadt Colombo zu überspringen. Auch die Zugfahrt zwischen Ella und Kandy haben wir uns gespart und waren im Nachhinein sehr froh darüber. Denn so hätten wir 8 Stunden im Zug verbracht, bei eher schlechten Hygiene-Bedingungen. Für den klassischen Backpacker mag es ein tolles Erlebnis sein, doch wir hatten andere Pläne. Tag 1: Besichtigung Kandy Kandy besitzt einige schöne Tempel wie den Sri Dalada Maligawa und Aussichtspunkte wie z.B. am Kandy Lake. Doch unser Highlight war der königliche botanische Garten. Dieser ist wunderschön angelegt und den Eintritt definitiv wert. Ein Tag Kandy ist aus unserer Sicht dabei vollkommen ausreichend. Stattdessen empfehlen wir Kräfte zu sparen, um dann an den Folgetagen die umliegende Natur voll genießen zu können. Unser Plan war wie bei allen Rundreisen sehr ambitioniert. Wir sind in Kandy nach dem Flug spät abends angekommen, sind aber auch am nächsten Morgen früh auf, um das Kandy auf einen Tag zu erledigen. Gegen 18:30 waren wir wieder in Unterkunft, gingen ins Bett und standen um 22:00 wieder auf, da wir dann für unsere Fahrt zum Adam's Peak abgeholt wurden. Diese dauert knapp 3 Stunden, sodass wir gegen kurz vor 01:00 im Tal loswanderten. Tag 2: Adam's Peak mit Besuch Teeplantage Warum soll man um 01:00 zum wandern beginnen? Denn wer um 01:00 los marschiert und dabei ein gutes Tempo geht schafft die rund 1000 Höhenmeter bzw. 5.200 super ungleichmäßigen Stufen bis zum Sonnenaufgang, um dann mit einem unvergesslichen Sonnenaufgang am höchsten Berg der Insel belohnt zu werden. Es ist zwar an einigen Stellen qualvoll, doch es gibt diverse Verpflegungsstationen und die Gemeinschaft trägt einen förmlich nach oben. Für viele Einwohner ist es ein Lebenstraum diese Wanderung einmal auf sich zunehmen. Die Stimmung ist eine ganz besondere, da für alle Religionen in Sri Lanka, Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum dies ein heiliger Ort ist. Wenn Ihr nur ein einziges unvergessliches Erlebnis haben wollt, dann macht diese Wanderung. Glaubt mir der Anstieg war anstrengend, doch am Ende des Abstiegs und der Ankunft im Tal zur Mittagszeit sind Eure Beine Muß. Deswegen lasst Euch im Anschluss noch ein wenig durch die Region fahren, genießt guten Tee auf einer der schönen Teeplantagen und genießt den Blick auf Wasserfälle (falls sie am Ende der Regenzeit noch Wasser tragen ;) ). Knapp 24 Stunden später waren wir wieder in der Unterkunft. Mega anstrengender Ausflug, aber geil war's! Tag 3: Pause Am nächsten Tag konnten wir keinerlei Treppen mehr steigen, allein die beiden Stufen in das Untergeschoss unserer Ferienwohnung, um mit unseren Gastgebern einen Kochkurs zu machen, war ein echte Herausforderung. Doch dieses mega leckere Essen hat uns beflügelt und die Treppen hinuntergebracht. Seitdem sind in unseren Vorratsfächern immer Papadams zu finden. Tag 4: Sigirya Rock & Pidurangala Rock Ein Tag zwei Berge. Doch diese waren nach dem Adam's Peak ein Kinderspiel. Unser Gastgeber fuhr uns zunächst auf eine Gewürzplantage, um uns dann zum Sigiriya Rock zu bringen. Das Gelände ist relativ weitläufig und eine archäologische Stätte. Da das Ziel relativ bekannt ist, ist hier ein deutlich erhöhter touristischer Andrang. Wobei sich dies bei uns als wir zur Mittagszeit da waren doch in Grenzen hielt. Nochmals deutlich weniger Besuch war am Pidurangala Rock. Das Ende des Aufstiegs birgt eine kleine Kletterpassage und macht dies nochmals etwas aufregender. Einmal oben am Fels hat man einen wunderschönen und durch Social Media bekannten Blick auf den Sigiriya. Großartiger Fotospot. Tag 5: Transfer von Kandy nach Udawalawe Nach der fünften Nacht in Kandy, ging es dann für uns weiter ans nächste Ziel. Dies war der längste Transfer auf unserer Reise und führt uns zum Nationalpark Udawalawe, der als weniger touristisch als der Yala-Nationalpark gilt.

Kulturzentrum Kandy

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Udawalawe

Safari im Udawalawe Nationalpark

Am Abend nach unserer Abreise kamen wir in unserer Unterkunft Udawalawe an. Dort erwartete uns bereits eines der besten Abendessen, die wir auf unserer Reise hatten. Die Unterkunft selbst war eher klein und bot keinen sonderlichen Luxus, doch da wir eh nur eine Nacht dort blieben, war das auch kein Problem. Wichtig war uns, dass wir mit nur knapp zehn Minuten Fahrzeit zum Nationalpark so nah wie möglich dran waren. Denn so konnten wir gleich die erste mehrstündige Safari-Tour des Tages ausnutzen, bevor die Tagestouristen aus den Unterkünften an der (Süd)-West-Küste Sri Lankas angereist kamen. Außerdem waren die Tiere zu Beginn des Tages noch aktiver als zur Mittagshitze. Deswegen von unserer Seite eine klare Empfehlung die Safari-Tour auf den Morgen zu legen, sodass Ihr gegen Mittag/ früher Nachmittag wieder in der Unterkunft seid. Es reicht unserer Meinung nach eine einfache Tour aus, um alle größeren Tierarten zu entdecken. Wer die Chance haben möchte Leoparden zu beobachten muss jedoch in den Yala-Nationalpark, da es diese nur dort gibt. Ein Tagesausflug nach Udawalawe-Nationalpark ist dennoch ein unvergessliches Erlebnis. Ein guter Tipp, den wir von unseren Guides bekommen haben. Für gute Fernbilder haltet die Kamera an das Fernglas, so konnten wir auch einige detaillierte Fotos von Tieren in weiter Entfernung machen.

Safari im Udawalawe Nationalpark

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Tangalle

Tangalle - Baumhaus am Traumstrand

Nach Kultur, Wandern und Safari begann für uns nun das Strandhopping. Erste Station im Süden von Sri Lanka war Tangalle. Die Meeresströmung und der Wellengang waren ziemlich stark, weswegen wir eher vorsichtig beim Baden waren. Der Strand ist lang, sauber und wunderschön. Die Unterkunft war ebenfalls durch das Baumhaus ein einmaliges Erlebnis. Auch wenn man sich alleine am Strand fühlt, so sind umliegend vom Hotel auch einige kleine Restaurants und Shops, in denen man alles notwendige finden kann.

Tangalle - Baumhaus am Traumstrand

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Mirissa

Mirissa - bester Badestrand auf unserer Reise

Unser nächster Stopp führte uns nun weiter nach Mirissa. Die dortige Unterkunft ist die Einzige, die wir nicht weiterempfehlen würden. Hier gibt es mittlerweile eine Vielzahl an besseren Unterkünften. Der Ort sollte von all denjenigen aufgesucht werden, die sich nach einem flachen Meereinstieg und einem nur leichten Wellengang sehnen. Der Strand von Mirissa ist auch einer der wenig kommerzialisierten Strände. Ihr könnte hier liegen & Schirme ausleihen oder könnt auch entsprechende Getränke und Speisen an Lokalen am Strand kaufen. Wenn Ihr in Mirissa seid, dann empfehlen wir Euch noch einen kurzen Abstecher zur Coconut-Insel, einem bekannten und tollen Foto-Spot

Mirissa - bester Badestrand auf unserer Reise

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Unawatuna

Unawatuna - Schwimmen mit Schildkröten & Ausflug nach Galle

Der vorletzte Stopp auf unserer Reise führte uns nun weiter nach Unawatuna, wo wir insgesamt vier Nächte verbrachten. Krankheitsbedingt konnten wir leider unseren Ausflug in den Sinharaja-Regenwald nicht durchführen. Insofern hatten wir einen Tag nur im Hotel und machten an den verbleibenden Tagen zwei verschiedene Strände (Unawatuna Beach und Dalawella Beach) unsicher und besuchten Galle. Es lässt sich festhalten, dass wir auf unserer Route immer weiter nach (Süd-)Westen gereist waren und immer näher an die Hauptstadt Colombo gerückt sind, was man an der Touristenzahl deutlich gespürt hat. Ab Mirissa ist die Zahl der Touristen stetig gestiegen, so ist zu empfehlen, wenn man möglichst wenig Massentourismus erleben möchte in Richtung Osten zu reisen. Der Unawatuna Beach war sehr schön, aber verglichen mit anderen Stränden kein herausragendes Highlight. Besser hat uns hier der Dalwella Beach gefallen. Umrandet von Gestein ist hier ein natürlich Pool angelegt, in den häufig Schildkröten während der Flut hineingespült werden. Das Schwimmen mit Schildkröten war für uns ein totales Highlight. Auch der Ausflug nach Galle ist sehr zu empfehlen. An dieser Stadt wird die Kolonialgeschichte Sri Lankas spürbar. Hier verschmelzen islamische Architektur mit portugiesischer, holländischer und englischer. Für Geschichtsfans ein Muss-Ausflug.

Unawatuna - Schwimmen mit Schildkröten & Ausflug nach Galle

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Kalutara

Kalutara - Letzter Stopp eines unvergesslichen Urlaubs

Bestimmt hätte es auch in Kalutara einiges zu sehen gegeben, doch wir haben uns dafür entschieden nochmals drei Tage den Strand voll auszunutzen. Insofern waren wir einer kleinen und schönen Unterkunft mit eigenem Strand. Besonders hervorheben möchten wir das Familiäre. Wir waren zur Zeit des hinduistischen Neujahrs in Kalutara. Normalerweise ist hier nur die Familie zu dieser Zeit da. Dies wussten wir nicht und waren deswegen die einzigen Touristen. Wir wurden deswegen behandelt wie Familie. Diese Herzlichkeit werden wir niemals vergessen. Für Hobbyangler eine besondere Empfehlung, das Hotel bietet an Euch mit aufs Meer zum Angeln zu nehmen.

Kalutara - Letzter Stopp eines unvergesslichen Urlaubs

Allgemeine Reisetipps

Wie in den meisten asiatischen Ländern gilt es hier ein paar Hinweise vor Reiseantritt zu verinnerlichen. An vielen Stellen ist Sri Lanka sehr dreckig und gerade öffentliche Toiletten sind häufiger Mal widerlich. Deswegen empfehlen wir entsprechend Tempos o.ä. mitzunehmen. Auch hier gilt neben Mückenspray sind Durchfallmittel gute Helfer in der Reiseapotheke. Menschen die sich gerne im Hotel aufhalten, würden wir größere Hotelketten empfehlen. Denn wir waren am Ende der Trockenzeit und die Wasserstände waren niedrig. Da Sri Lanka maßgeblich von Wasserkraftwerken abhängt, hatten wir eine Woche lang die Situation, dass wir zwischen 15 - 18 Uhr keine Elektrizität hatten. Uns wurde erklärt, dass in dieser Zeit große Hotelketten sowie kritische Infrastruktur noch mit Strom versorgt wird, aber kleine Pensionen und Privathaushalte nicht mehr. Die Trockenzeit ist wie in Thailand von Oktober - April. Dies ist auch die Reisezeit, die wir Euch empfehlen.

The End

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